Rennen
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3 Schlösserlauf
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Datum
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9.
Oktober 2005
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Ort
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Grieskirchen
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Streke
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8,7
km
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Wetter |
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Sonne, 17 Grad |
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Online |
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11. Oktober 2005 |
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Nach dem ich die Mountainbikesaison beendet hatte, widmete
ich mich wieder ein wenig dem Laufsport. Gemeinsam mit meinem Freund, Wimmer Helmut, nahm ich am 3 Schlösserlauf in Grieskirchen teil. Da mein Training
sehr kurzfristig aber intensiv war, hatte ich an diesem herrlich schönen
Sonntag ein gutes Gefühl. Ich ließ mich vor dem Rennen von Helmut, der eigentliche
Läufer von uns beiden, gerne in die Vorbereitung mitnehmen. Diese bestand
aus etwa 30 Minuten leichten Einlaufens. Danach ging es gleich an den Start. Etwa 180 Teilnehmer
warteten auf den Startschuss. Um Punkt 10.45 Uhr setzte sich das Feld in
Bewegung. Ich konnte mich gleich vorne einreihen und wollte am ersten
Kilometer gleich Tempo machen. Die Beine spielten mit und so war nach 3,50
Minuten der erste Kilometer geschafft. In diesem Tempo wurde auch der erste
Anstieg zum Schloss Tollet in Angriff genommen. Mein Puls ging rasend hoch,
verlor aber am Anstieg keine Plätze. Helmut lag hinter mir, dass ich aber im
folgenden Bergabstück änderte. Er zog an mir vorbei
und so konnte ich mich einige Zeit in seinem Windschatten halten. Im flachen
Streckenteil war ich wieder ein wenig schneller und so wechselten wir wieder
die Positionen. Nun ging es auf den zweiten, langen Anstieg zu. Im
Training hatte ich mit dort eine Zeitmarke von 20 Minuten Laufzeit gesteckt.
Nach 18 Minuten passierte ich die Stelle und lief guten Schrittes den Anstieg
hinauf. Mit 178 Maximalpuls holte ich einen Läufer
vor mir ein und konnte ihn am Ende des Anstieges überholen. Ich lag gut in
der Zeit, deshalb machte ich auch im leichten, langen Bergabstück
zum Schloss Parz nochmal Tempo.
So konnte ich auf einige Läufer Zeit gutmachen, ohne zu wissen ob diese die
lange oder die kurze Runde laufen würden. Denn beim Schloss war die
Streckenteilung. Wie ich es mir dachte, waren die eingeholten Läufer am
langen Trip. Also bog ich alleine laufend auf den letzten Anstieg der Strecke
ab. Am Ende des Anstieges machten sich meine Beine in Form einer gewissen
Schwere bemerkbar. Das letzte Bergabstück lief ich
nicht voll, da ich noch etwas Kraft für den Zielspurt sparen wollte. Von
meinem Kumpel Helmut war lange nichts zu sehen, doch plötzlich hörte ich ihn
laut keuchend am Ende des Bergab-stückes hinter
mir. Kurz darauf zog er mit hohem Tempo an mir vorbei. Jetzt hieß es für mich
nochmal alles zu geben. Doch sein Tempo war im
Flachen einfach zu hoch um ihn vor dem Ziel fordern zu können. Ich begnügte mich damit, in Helmut´s
Windschatten ins Ziel zu laufen. So trennten uns auch nach dem Zielstrich nur 2 Sekunden. Meine Laufzeit von 35,07
Minuten war die Beste, die ich je bei dieser Veranstaltung gelaufen bin.
Dementsprechend zufrieden nahm ich die Glückwünsche von Helmut, der heuer
bereits viele Läufe in den Beinen hatte, an. Trotz meiner nur 4
Lauftrainingseinheiten, bedeutete die Laufzeit Rang 5 in der Altersklasse und
Rang 16 im Gesamtergebnis. Statt dem üblichen „Auslaufen“ zog ich mein Rennrad vor
und lockerte die müden Muskeln mit einer gemütlichen 70 Kilometer-Runde aus. Nützte aber nix, denn
am Abend kam des Sportlers ungeliebtes Haustier – der dicke Muskelkater ! Fazit: Das beste Ergebnis bei einer Laufveranstaltung Wäre mit
mehr Lauftraining noch mehr drin gewesen ? Traumhaftes
Wetter, schöne Strecke – einfach toll |