Rennen

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Grimming MTB-Marathon

Datum

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10. Juni 2007

Ort

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Bad Mitterndorf / Steiermark

Strecke

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39 km / 1.300 hm

Wetter

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Sonnig, 26 Grad                                                                                        

Online

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10. Juni 2007

 

 

So spät wie noch nie eröffnete ich die MTB-Rennsaison 2007. Dafür aber gleich mit einem Klassiker: dem Grimming MTB-Marathon in Bad Mitterndorf. Die Wetteraussichten waren bestens und so machte ich mich um 7 Uhr früh auf die Reise ins steirische Salzkammergut. Kurz nach 9 Uhr parkte ich im Start/Ziel-Bereich ein.

 

Die Startnummernausgabe klappte problemlos, das Ausfassen des Chips für die Zeitnehmung nicht so ganz. Geduldig reihte ich mich in die lange Warteschlange ein. Nach etwa 15 Minuten hatte ich alles beisammen um ordnungsgemäß starten zu können. Leider blieb fürs einfahren nicht mehr viel Zeit über, da ich mich ziemlich weit vorne in die Startaufstellung einreihen wollte. Das gelang mir auch, bedeutete aber etwa 15 Minuten Wartezeit in der prallen Sonne. So schwitzte ich schon vor dem Start ganz ordentlich.

 

Um 10 Uhr fiel dann der Startschuss in meine heurige MTB-Saison. Gleich vom Start weg wurde im vorderen Feld der etwa 600 Starter ordentlich gepusht, aber die breite Straße ließ viel Platz zum Überholen. Viel leichter als gedacht arbeitete ich mich im flachen Anfangsstück Platz für Platz vor. Vor dem ersten Anstieg hatte ich die Spitze ziemlich nahe in Sichtweite. Auch Bergauf lief es ziemlich locker, was mich selber sehr überraschte. Erst als es am Asphaltstück immer steiler wurde, musste ich das Tempo zurückschrauben. Dies kostete zwar einige Plätze aber ich fühlte mich am Ende des sehr langen Anstieges immer noch sehr gut.

 

Im anschließenden Downhill ging es über die Skipiste der Tauplitzalm und Forstwegen mit bis zu 70 Km/h ins Tal. Auch im Flachstück zum nächsten Anstieg war das Tempo sehr hoch. Ich führte eine kleine Gruppe zur berühmten Skiflugschanze am Kulm. Dort wartete der giftigste Anstieg dieses Rennens mit bis zu 24 Prozent. Binnen Sekunden fiel das Tempo von knapp 40 Km/h auf grade mal 6 Km/h. Der zähe Anstieg ging wieder viel problemloser als gedacht. Mit einem Spurt in den letzen Metern der Bergwertung holte ich mir die fünf verlorenen Ränge im Anstieg wieder zurück. Nach einem leichten Bergabstück kostete mich leider ein dummer Schaltfehler vor dem folgenden kurzen Anstieg wieder die gewonnen Plätze.

 

Aber ich konnte diese Gruppe halten und immer locker mitfahren. Im letzen Anstieg vergrößerte sich diese

Gruppe noch. Meine Beine waren immer noch sehr gut und so konnte ich sogar die Gruppe im Anstieg zeitweise anführen. Erst bei der Streckenteilung zwischen mittlerer und langer Strecke zerfiel diese Gruppe. Als erster bog ich in die Schlussabfahrt des Rennes ein. Mit einer ziemlich riskanten Linie und sehr hohem Tempo versuchte ich einen Fahrer hinter mir auch dort zu lassen.

 

Im Flachstück etwa 2 Kilometer vor dem Ziel war die Luft bei mit aber ziemlich weg. Mein Gegner hing am Hinterrad und ich winkte ihn vorbei. Aber sportlich sehr fair nahm er dieses Angebot nicht an da ich am Berg die ganze Arbeit geleistet hatte wie er meinte. Vor dem Ziel holte ich noch mal alles aus meinen Beinen heraus und überquerte mit einer Rennzeit von 2:05:31 die Ziellinie. Mit Rang 83 in der Gesamtwertung und Rang 28 in der Klassenwertung war ich fürs erste Saisonrennen mehr als zufrieden.

 

Fazit: Traumhaftes Wetter, bei dem ein Rennen noch mehr Spaß macht

        Sehr schöne, anspruchsvolle Strecke

        Ergebnis viel besser als im ersten Rennen erwartet

        Formaufbau scheint zu stimmen